Die Tricks der Betrüger werden immer unverschämter. Autos werden nicht mehr »einfach nur« gestohlen.
Rund um den Autokauf und -verkauf hat sich ein ganzes Netzwerk gebildet, das vor nichts zurückschreckt.
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Immer öfter werden Autos auf Bestellung geklaut. Die breite Auswahl auf den Automarkt-Seiten im Internet macht es dabei den Dieben leicht, das passende Fahrzeug zu finden. Die Ganoven nehmen dann ganz unverbindlich Kontakt zu dem Verkäufer auf und horchen ihn im Gespräch dann genauestens aus. Mit diesen Informationen versorgt, geht der Diebstahl dann oft schneller, als der Verkäufer »Internet-Betrug« sagen kann. |
Damit Sie als Verkäufer im Internet nicht abgezockt werden, sollten Sie folgende Tipps beherzigen: - Verlangen Sie immer erst eine Festnetznummer zum Rückruf
- Vermeiden Sie es, den ständigen Standort des Fahrzeugs preiszugeben
- Erzählen Sie dem Kaufinteressenten keine Einzelheiten über Alarmanlagen und sonstige Sicherheitseinrichtungen
- Kommt der Kaufinteressent vorbei, lassen Sie ihn nicht mit Fahrzeug und Schlüssel allein - ein Nachschlüssel ist schnell gemacht und Ihr Auto genauso schnell weg
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Momentan haben viele Autohäuser mit organisierten Diebesbanden Probleme, die die gestohlenen Fahrzeuge anschließend im Internet anbieten. Die Masche ist immer die gleiche: Mit gefälschten Ausweisen leihen sich die Ganoven Autos für Probefahrten und verschwinden damit auf Nimmerwiedersehen vom Hof. Nur wenig später stehen diese Autos zu Schnäppchenpreisen auf den bekannten Automarkt-Seiten im Internet. Der Verkauf des Diebesguts soll dann meist auf Parkplätzen in der nächst größeren Stadt erfolgen. Die Polizei rät daher bei Käufen aus dem Internet, immer sehr genau sämtliche Papiere und die Fahrgestellnummer zu prüfen. |
Der neueste Ganoven-Trend: Autoklau per SMS. Besitzer teurer Autos erhalten dabei Kurzmitteilungen auf ihrem Handy wie diese: »Habe Interesse an ihrem Wagen. Zahle Hälfte des Verkaufspreises - ohne Papiere und Schlüssel. Abrechnen über die Versicherung!« Geht ein Autobesitzer auf diesen Vorschlag ein und lässt sich seinen Wagen »mit Ansage« klauen, um ihn dann bei seiner Kfz-Versicherung als gestohlen zu melden, spielt er mit dem Feuer. Denn kommt die Assekuranz dem Deal auf die Schliche, droht eine Anzeige wegen Versicherungsbetruges. Und die Entschädigung ist natürlich auch futsch. |
Noch immer versuchen es viele Betrüger mit der Telefon-Abzocke. Unter den Scheibenwischer geklemmte Zettel fordern verkaufswillige Autobesitzer auf, teure 0190-Nummern anzurufen. Oder die Betrüger melden sich auf Verkaufsanzeigen im Internet oder in der Zeitung und berichten von einem möglichen Käufer, der dann aber nur über eine 0190-Nummer zurückgerufen werden kann. Das Interesse an den Fahrzeugen ist natürlich nur gespielt - es sollen nur die horrenden Telefongebühren kassiert werden. |
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